Das Politische anders denken

Frühling der Bürgerlichkeit?

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28. August 2010 at 02:18

Stillstand der Staatsorgane und Granden, Passivität der Zivilgesellschaft

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Ich bin von Bundespräsident Gauck enttäuscht, weil er sich weigert, eine Rede zu Integration zu halten.
Wulffs Fehlschuss „Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ hat nichts gebracht, außer dass die deutsch-türkisch Community bis hoch zu Bundestagsabgeordneten in ihren verwundeten Seelen auf diese fiese Schmeichelei vom Narzissten Wulff hereinfiel.
Man klammert sich an Wulff und hegt Verschwörungstheorien gegen den Springerkonzern. Dieses magische Denken bei Südländern ist eine Katastrophe und beweist ihre Unterlegenheit und Defizite.
Gauck hatte sich im Herbst 2010 teilweise auf die Seite von Sarrazin gestellt. Darauf habe ich ihn nicht mehr unterstützt. Es wurden auch andere gewagte Manöver von Gauck zur Geschichtspolitik publik. Gauck hält dem Druck offenbar nicht stand. Daher ist der Verzicht auf eine weitere Kandidatur konsequent.
Hauptpunkt ist aber aktuell, dass Gauck den Islam vermutlich weit kritischer einschätzt als Merkel – basierende auf seinen Äußerungen von 2010. Darin unterstützen bedeutende Historiker und Intellektuelle immerhin die Position von Gauck. Zudem hat Gauck besondere Sensibilität zu Polen und Tschechien und deren historischem Gedächtnis. Gauck will aber nur noch sein spätes Lebensglück genießen und tickt wie eine Frau: Handlungsverzicht, Verzicht auf Wut und Aggression. Der Bundespräsident handelt politisch wie ein Jammerlappen und Waschweib! Aber auch Richard von Weizsäcker wäre gescheitert, wenn seinerzeit Friedbert Pflüger ihm nicht ausgeredet hätte, in seiner Rede zum 8. Mai eine Begnadigung von Rudolf Hess zu fordern (so sagt man).
Letztlich sind aktuell aber sowohl Bundeskanzleramt als auch Bundespräsidialamt geistig handlungsunfähig. Aus dem Außenministerium kommt auch nichts. Und Wolfgang Schäuble genießt still, dass die anderen nichts hinbekommen und wartet darauf, dass er vielleicht gerufen wird. Auch die anderen Staatsorgane wie Norbert Lammert zeigen keine Leistung. Das ist eine kollektive Leistungsverweigerung. Dafür muss eigentlich Strafe erfolgen.
Die Zivilgesellschaft ist auch entwöhnt, selbst aktiv zu werden. Für die Jubellei mit der „Willkomenskultur“ haben Industrie, Kirchen und Gewerkschaften ihr Pulver verschossen und sich einseitig vorschnell dummdreist festgelegt und drohen nun bei Korrekturen einen Gesichtsverlust, Prestigeverlust und üblen Ansehensverlust zu erleiden. Das Verhalten ist ungefähr so reif wie der deutsche Generalstab, der seine Fehler nicht korrigieren konnte und sich nicht von Kaiser Wilhelm oder Adolf Hitler trennen konnte.

Written by edomblog

27. Juli 2016 at 13:10

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RCDS Grundsatzprogramm von 2001 zu Konflikten (Punkt 4.1.1, S. 14)

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„Das Auftreten von Konflikten darf nicht als gesellschaftliche Fehlentwicklung missverstanden werden. Konflikte in einer freiheitlichen Gesellschaft sind legitimer Ausdruck der Vielfältigkeit der menschlichen Existenz. Erst die Suche nach gewaltfreien Konfliktlösungen setzt das kreative Potential frei, auf dessen Grundlage die dynamische Entwicklung einer Gesellschaft gesichert ist. Konfliktlösung kann deshalb nicht als Interessenharmonisierung durch verordneten Konsens erfolgen, sondern sie setzt bei den Beteiligten Kompromissfähigkeit und die Bereitschaft, Lösungen zu erarbeiten, voraus. Das Negieren bestehender Konflikte hemmt die gesellschaftliche Entwicklung.“

Das Fanal von Ansbach als Äquivalent zur Selbstverbrennung

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Es ist für Deutschland eine maximal schwierige Situation, wenn Menschen hierherkommen, die einerseits aus Angst ihr komplettes Leben in deutsche Hände legen. Andererseits haben einige Hilfesuchende nichts mehr im Leben zu verlieren und reagieren mit Gier oder Kriminalität.
Wie geht man mit alle dem um? Der „Täter“ von Ansbach war maximal labil. Viele Südländer sind viel emotionaler, ihre Mütter sind emotionaler, das Gefühl der Ehre ist bei den Männern hochemotional besetzt. Der Fall Ansbach ist teilweise als Fanal mehr wie eine Selbstverbrennung, ein Hilferuf. Wenn Deutschland Hilfe für Asylsuchende ablehnt, reagieren diese vereinzelt mit Rachsucht, bis hin zu Sympathie mit Terrorismus. Der Täter von Ansbach hätte auf eine geschlossene psychiatrische Station gehört. Diese Menschen bedürfen auch pastoraler Fürsorge und Seelenhilfe. Das ist weit mehr als Sozialleistungen und guter Wille aus linksliberalen kulturprotestantischen Öko-Milieus. Der deutsche Staat macht sich unterlassener Hilfeleistung schuldig, wenn er Selbstmordkandidaten dem Internet überlässt.

Das Problem sind offenbar nicht die Männer, die Frauen begrapschen und ausrauben, die scheinen aggressiv und stabil zu sein. Sie haben sich zu Kriminalität und Mundraub entschlossen und erniedrigen andere Frauen aus Frust und Rache. Das Problem sind hochlabile Männer wie in Ansbach, die angeben, Frau und Kind verloren zu haben. Wo sind gruppentherapeutische Angebote für die, welche Kommunen organisieren müssten? Und der Bund muss finanzielle Ressourcen dafür organisieren.

Worum geht es dem AfD Führungspersonal?

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Dem AfD Spitzenpersonal geht es doch überhaupt nicht mehr um die Sache. Bei Bernd Lucke und den Ökonomen, die sich seit 20 Jahren engagiert haben, mag das anders gewesen sein. Petry will Dinge ausleben und hat eine neue Lebensphase. Sie ist wie eine junge verwirrte Frau Anfang 20, die sich ausprobiert. Gauland ist alt, probiert sich auch aus. Und nachdem er Helmut Kohl publizistisch in den 90er Jahren nicht stoppen konnte, versucht er es jetzt mit Merkel. Intellektuell hält er sich sehr zurück oder es bringt es als alter Knacker einfach nicht mehr. Björn Höcke schreit einfach gern vor Massen und lebt sich in Talkshows aus als Sonderling. Die AfD verkauft Emotionen und Phantasien. Es sind tröstliche Visionen nationaler Stärke und einer Schicksalswende, die alte erfolgreiche Bürger anspricht, die Sorge um Verluste ihrer Lebensernte haben. Die CDU hat keine Alternative, als diese bürgerlichen Wähler zurück zu gewinnen. Merkel ist momentan aber weder emotional noch intellektuell darauf aus oder in der Lage und besten Verfassung, das persönlich umzusetzen. Merkel versteht weibliche Wähler der GRÜNEN in ihren Sorgen und Motiven viel besser als Männer, die AfD wählen. Sie spürt, dass sie dort keine Flirterfolge und Chancen hat, obwohl sie natürlich die überlegene Leistungsträgerin hat und menschlich und persönlich den AfD Chargen überlegen ist. Im wesentlichen sind aber die Männer in der CDU dafür zuständig, diese Wählergruppe wieder an die Mitte anzubinden.

Written by edomblog

27. Juli 2016 at 11:37

Nicht Flüchtlinge, sondern die Führungsleistung ist der Problemherd

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Mit Flüchtlingen habe ich kein Problem. Aber die Kommunikationsleistung der Bundesregierung bleibt seit langem hinter den entstandenen Anforderungen zurück. Das schafft unnötige Gefahren und Risiken und destabilisiert das Land ein stückweit. Auch der Beamtenapparat leistet hier zu wenig in der Beratung der führenden Minister sowie des Bundespräsidenten. Die Reden sind alle zu schwach. Es ist keine ausreichende Sinnführungskompetenz erkennbar.
Selbst wenn die CDU 2017 ein passables Wahlergebnis holt, bleibt ein empfindlicher Prestigeverlust, eine angeknackste Lage, krisenhafte Unsicherheit, Irritationen der europäischen Partner und Brudernationen durch Merkels Kurssetzung. Das ist ein hoher Preis. Dieser Schaden wiegt politisch mehr und längerfristig als die zusätzlichen Milliardenausgaben für Asylanten. Eine Sache ordentlich zu machen, so wie es Angela Merkel bewusst in historischer Verantwortung für Deutschland und Europa intendiert, bedeutet auch, die nötige intellektuelle Leistung für so ein Großprojekt abliefern zu können. Und daran mangelt es weiterhin.

Ich erwarte von Angela Merkel, dass sie beweist, dass sie noch in der Lage ist, ihr Verhalten freiwillig zu ändern. Es muss zum Ende der Sommerpause Veränderungen geben. Der Regierungssprecher ist in jedem Fall auszutauschen. Und es muss auch strategische Veränderungen in der Parteizentrale geben. Ansonsten wird das mit der NRW Wahl nämlich nichts und mit der Bundestagswahl wahrscheinlich auch nicht. Die CDU kann die Eskalation durch die AfD nicht weiter passiv zuschauen. Die SPD tut auch nichts in dem Feld, den GRÜNEN ist das sowieso egal, die waren keine, sind keine und werden nie eine Volkspartei. Die schauen sowieso abfällig auf alle, die anders sind als sie selbst. Es muss auch eine strukturelle Veränderung in der CDU geben, wer und was die strategischen Zentren sind, die die Führungsarbeit leisten. Alle reden und hinterher wird gemacht, was gerade der Gefühlszustand von Merkel ist. So geht es nicht weiter.

Wenn überhaupt ist die CDU in Deutschland in der Lage, anstehende Probleme zu lösen. Angela Merkel lässt als Frau aber zu viel unprofessionell über persönliche Beziehungen laufen. Frauen sind lediglich in Zweierbeziehungen sozialer oder weniger aggressiv als Männer. Ansonsten sind laut Forschungsstand Frauen in Firmen und Großorganisationen sowohl weniger sozial als Männer als auch weniger aktiv bei Konkurrenzdruck. Das Geschlecht von Angela Merkel benachteiligt also aktuell die CDU als Organisation.

Merkel reagiert kaum auf die AfD. Sie hat viel geleistet und ist sicher häufig erschöpft. Verantwortung und Hauptleistungsträger zu sein, zehrt jeden aus. Angela Merkel hat mittlerweile Verantwortung für ganz Europa. Immer mehr Macht bedarf aber auch immer mehr Weisheit und bester Beratung und einer ansteigenden Gemeinschaftsleistung bei Führung von Partei, Regierung und Koalition.


Im Wahlkampf ist Merkel von Vorteil. Ich nehme aber eine Entprofessionalisierung, Deintellektualisierung und Demaskulinisierung der CDU wahr. Diese Entwicklungen belasten die Chancen Deutschlands.

 

Selbstunterdrückung ermöglicht Fremdunterdrückung

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Die starke Selbstunterdrückung im Islam macht diese Menschen anfällig für Fremdunterdrückung. Das ist genauso wie mit den autoritären Anteilen in Katholizismus, Protestantismus, Preußentum, Deutschtum, Militarismus, die den Faschismus begünstigt haben. Das liegt alles auf der Hand. Daher ist Islamismus so gefährlich. Religion kann aber auch kalt bleiben und muss nicht zu heißen Konflikten führen.

Depression kann sehr wohl Aggressivität bedeuten

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Depression bedeutet schon seelische Labilität. Depressionen ist eine Geisteserkrankung, führt durchaus zu Reizbarkeit und enorm erhöhter Aggressivität. Während der total Depressive nur noch ohne jede Energie im Bett liegen mag, gibt es genug Zustände, wo noch Energie da ist, einen LKW zu steuern und zu morden oder den Abzug einer Waffe zu betätigen und zu morden. Die seelische Realität ist nicht so sauber wie die scholastischen Definitionen des DSM-V. Depression kann gefährlich machen, für sich selbst und auch gegen andere. Eine depressive Person schädigt und belastet eine ganze Familie mit ihrem Verhalten. Damit kann eine krude und gestörte Anklagehaltung einhergehen. Eine neue Aufgabe wie einen Mord zu planen, eine neue Liebe, eine neue berufliche Aufgabe, kann einen depressiven Menschen sofort verändern.

Jede Seele ist anders. Die Lehr- und Schuldefinitionen werden immer von der Realität gebrochen. Wenn sich jemand anders verhält, kann man nachträglich die formale Diagnose ändern. Es gibt eben auch Mischzustände bei Depressiven. Die Seele ist voller feiner Abstufungen. Nicht jeder Depressive ist physisch völlig erschöpft wie ein Burn-Out Patient, der auch körperlich fertig ist, z.B. wegen Überarbeitung und Schlafmangel. Wenn ein Depressiver sich lange erholt hat in Depression, nimmt die Energie irgendwann wieder zu.

Menschen haben neben einer seelischen Erkrankung noch andere Persönlichkeitszüge. Die moralische Bereitschaft zu Gewalt und Aggression wird durch soziale Faktoren wie Familie und Religion beeinflusst. Gewalt kann nicht nur rein psychisch erklärt und bedeutet werden.

Wissenschaftliche Studien zu Depressionen basieren auf Durchschnittsdaten. Die Realität weicht selbstverständlich vom rechnerischen Durchschnittswert ab.

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