"Das Politische anders denken"

Frühling der Bürgerlichkeit?

Willkommen bei “Edomblog” (Christian Edom)

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28. August 2010 at 02:18

Als Armin Mohler die Sexwelle kritisierte

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“Die Playboys und Playgirls wirken allesamt wie blasierte und etwas verkaterte Trophäensammler, die bei diesem Geschäft nie zum Anderen gefunden haben und Liebe (verwenden wir dieses Wort doch einmal) vielleicht grad noch für sich selbst aufbringen.”

Armin Mohler in “Sex und Politik”, 1972, S. 76

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18. Februar 2015 at 10:01

Veröffentlicht in Zitate

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Freiheit und Unfreiheit

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Die islamischen Länder sind insoweit nach westlicher Tradition wertlos, als die Zensur der Kultur verhindert, dass es Philosophen, Intellektuelle und Künstler und Dichter gibt, die frei sind. Es gibt dort keine Intellektularkultur, welche den wilden religiösen Voluntarismus ausbalanciert. Das, was am wertvollsten am Menschen ist, ist in den Ländern untersagt, verboten oder unerwünscht. Möglicherweise sind die einfachen Menschen in ihrem Moralempfinden und Menschlichkeit uns überlegen. Aber es ist ein Empfinden, welches nicht der Freiheit ausgesetzt ist. Die Haltung der Linken im Westen zum Islam belegt ihre Ablehnung der “offenen Gesellschaft”.

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2. Februar 2015 at 14:37

Berlin

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Berlin braucht keine Gründer und Kreativität. Das sind nur Chiffren für Geld. Berlin braucht Geist. Und das ist etwas anders als Kunstwerke, die teuer gehandelt werden können. Deutschland braucht auch keine Leute, die etwas riskieren, um an Geld zu kommen. Deutschland braucht Leute, die schon Geld haben, und mit dem Geld bereit sind, etwas zu riskieren. Es braucht die Bereitschaft, Geld zu verlieren, um Geld zu gewinnen.

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2. Februar 2015 at 14:34

Veröffentlicht in Stilkritik

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Der Erfolg von Einwanderung hängt von der Aufnahmegesellschaft ab

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Die Chancen, die Einwanderung bietet, hängen nicht von den Einwandern (allein) ab, sondern von Deutschland als Aufnahmegesellschaft ab. Das ist die kausale Richtung. Dieser Punkt kann nicht gelöst werden, indem man die Güteklasse des Einwandernden durch einen Anforderungskatalog optimiert. Die moralische Güte der Deutschen ins Endlose wachsen zu lassen, funktioniert nicht.

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31. Januar 2015 at 21:47

Kohl, von Weizsäcker und der Parteienstaat

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Helmut Kohl hätte die Kritik am Parteienstaat durch Weizsäcker gern auf das Maß dessen moralischer Berechtigung der Person Richard von Weizsäcker zurückgeführt und darauf, wie sehr Weizsäcker in seinem Weg von anderen abhängig war. Das Maß der Berechtigung der Parteienstaatskritik rührt aber von ihrer sachlichen Berechtigung her, die stets gegeben war. Mit dem Wohlstand und der Ausbreitung des öffentlichen Dienstes ereignete sich in den 80er und 90er Jahren eine Kultur der Versorgung nach Parteibuch und Selbstzersetzung des Staates und seiner Staatskraft, die bis heute anhält. Hierzu zählen nicht nur Parteispendenskandale auf Bundesebene, sondern auch Zustände auf kommunaler Ebene oder in Schulen.

Zuletzt speist sich die Berechtigung der Kritik an den Parteien aus dem Totalitätsanspruch der Parteien, ihre jeweiligen Milieus und Teile des Staats komplett zu durchdringen, unnötig zu politisieren, dadurch zu spalten, und leitete sich sogar von der Kritik an NSDAP, KPD und SED her und deren Totalitarismus. Das Amt des Bundespräsidenten war extra so gedacht, sich von den Interessen, die bei Wahl des Amtsinhabers vorherrschend waren, loszureißen.

Es ist eventuell eher ein Zeichen des Niedergangs, wenn Staatsorgane wie das Amt des Bundespräsidenten, des Bundestagspräsidenten und des Bundesverfassungsgerichts immer mehr auf ihre Eignung oder Eigenschaft als moralische Instanz reduziert werden. Wie Adorno es einmal auf den Punkt brachte, so misst sich der Erfolg der Gewaltenkontrolle daran, wie sich die Staatsorgane gegenseitig einschränken und Machtmißbrauch unterbleibt, unterbunden wird. Daran schließt sich an, ob Machtmißbrauch aufgeklärt und bestraft wird. Jedes Staatsorgan ist eine Kontrollinstanz.

Ein Versuch aus Anlaß des Todes von Richard von Weizsäcker

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Die Kunst war, über den Dingen zu stehen, aber nicht über den Dingen zu schweben. Sondern sich von der Realität ergreifen zu lassen, aber sie mit Worten gleichermaßen zu scheiden wie mit Worten zusammenzuführen. Diese Leistung der Synthese gelingt der Politik immer weniger. Hektisch wird Partei für die eine oder die andere Seit ergriffen, Ausschau nach günstigen Zeichen gehalten. Auf der anderen Seite findet großer postdemokratischer Willenskonsens statt, ohne echten Konflikt, ohne Kreativität, ohne sichtbare Aggressivität – und das trotz Dominanzwunsch. Statt souveräner Abgrenzung findet abgrenzungsloses Bekenntnis statt oder (Zu)Flucht in Distanz, oft als endgültige Abwendung von Politiker, bei jungen Leute in ironische Distanz als gebildete Haltung.

Es gibt nun Beherrschende, deren Eignung darin besteht, dass nicht mehr offen zu erkennen ist, ob sie sich beherrschen können, wann was geboten ist, oder ob die Beherrschungseignung nur darin besteht, sich unterscheidungslos im äußeren Ausdruck beherrschen zu können, aber innerlich sich nicht beherrschen zu können und innerlich fremdbeherrscht zu sein. Selbst die berechtigte Kritik am Ideal der Authentizität unterschätzt, dass es darauf ankommen kann, aus dem richtigen Geist heraus zu sprechen, und nicht nur Rollenkompetenz gefragt ist. Bei den Politikern herrscht kontrollierte Dosiertheit vor.

Was sich gehört

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Der Islam gehört reell, aber nicht ideell zu Deutschland. Antisemitismus gehörte und gehört immer noch reell zu Deutschland, soll logischerweise nicht mehr ideell zu Deutschland gehören. Martin Luther gehört historisch zu Deutschland, aber ideell verwirft die EKD seinen Antijudaismus, seine Kritik an Juden und Türken, und die Obrigkeitsgläubigkeit. Es geht somit um die Unterscheidung von Sein und Sollen. Es geht darum, was gegeben ist, aber auch, was sein sollte, nicht nur darum, was schlicht ist. Realiter ist die Frage, wie viel ideell vom Islam zu Deutschland gehören soll. Es geht auch darum, ob der phänomenologische Befund, der Islam gehöre zu Deutschland, gegen eine (erkenntnis)kritische Haltung zum Islam als ersetzende Alternative ausgespielt werden soll.

Es verbindet sich damit die Frage, ob mit dem Satz eines Politikers gemeint ist “Hört auf mich”, verbunden mit “und schweigt selbst dazu” oder gemeint ist: “Laßt uns drüber reden”. Im zweiten Fall ergibt es weniger Sinn, wenn das Ergebnis von der Staatsspitze bereits vorgegeben ist oder das Ergebnis von der Verfassung von seinem Bestimmtheitsgrad im Sinne eines Diktats bereits vorformuliert ist und verlangend eingefordert wird. 

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