"Das Politische anders denken"

Frühling der Bürgerlichkeit?

Artikel getaggt mit ‘Heidegger

Wo steht der Liberalismus – eine Entgegnung auf Hasso Mansfeld

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Historisch ist der Liberalismus nicht so stark, wie man denkt. Erst im 20. Jahrhundert spielt er als Alternative zu Totalitarismus und Staatsvergottung seine Stärken aus, jedenfalls in der Theorie. Stellt man dem realen Liberalismus seinen Anteil am Faschismus in Rechnung, fällt der Vergleich noch mehr ab. Es ist der Liberalismus von Walter Eucken mit seiner Kritik von Staatsmacht und monopolistische und oligpolistische Marktmacht der Industriegesellschaft kritisert, der einzig wahrhaft liberal und bürgerlich ist. Der korporatistische reale Liberalismus etwa auch der Kennedy-Ära, der amerikanischen “affluent society” hatte auch seine düsteren Seiten. Außerdem muss der Liberalismus in der Außenpolitik sein Profil schärfen. Hier ist die Kritik an Militärausgaben der amerikanischen Libertären nicht zu ignorieren. Nur auf tote Philosophen wie Kant oder aber den römische Stoa, die die Philosophie eines Imperiums war, zu verweisen, das genügt keinesfalls. Auch ihre Ansichten zu Frauen sowie einfachen Menschen aus dem Volk sowie Wilden sind keinesfalls unproblematisch. Und der Humanismus sei zu sehr am Tier orientiert, bemerkte Heidegger.

Würde

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“Das Macht-lose ist jedoch Herrschaft, aber Herrschaft im anfänglichen sinne bedarf nicht der Macht; sie waltet aus Würde, jener einfachen Überlegenheit des wesenshaften Armut, die eines Unter-sich und Gegen-sich nicht bedarf, um zu sein und jeglicher Abschätzung auf ‘groß’ und ‘klein’ hinter sich gelassen hat.”

Martin Heidegger, Gesamtausgabe Band 66, S. 193

Geschrieben von edomblog

20. Januar 2012 um 01:48

Richard Rorty über Lenin und Leninismus

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Auf eigenartige Art und Weise finden sich in der Gegenwart wieder offene oder verborgene Bezüge auf Lenin. Es wird damit kokettiert und gedroht, ob auf der Website von Frum oder mit dem Wort “Was tun”, dem Titel einer Schrift von Lenin, bei CICERO oder im Vorabdruck von Sarrazin beim SPIEGEL.

In seinem Aufsatz „Das Ende des Leninismus, Havel und die soziale Hoffnung“, der auf einem Vortrag von Rorty 1991 auf einer Tagung an der Michigan State University zu Francis Fukuyama “The End of History” basiert, übt Rorty ein klares Urteile über wichtige Intellektuelle des 20. Jahrhunderts. Und so vermerkt Rorty im Band “Wahrheit und Fortschritt” (stw 1620):

„Es gibt etwas, was Kojeve, Strauss, Adorno, Nietzsche und Heidegger mit Lenin und Mao verbindet, nämlich den Drang, etwas auszumerzen: Sie wollen die Bourgeoisie als Klasse abschaffen oder zumindest die bürgerliche Kultur, von der Nietzsche und Heidegger angenommen hatten, sie würde Europa in ein Ödland verwandeln.“ (Seite 332)

Dahinter darf nicht zurückgefallen werden.

Geschrieben von edomblog

23. Oktober 2010 um 15:55

Vorlesung Freiburger Sommersemester 1934 von Martin Heidegger

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Titel: „Logik als die Frage nach dem Wesen der Sprache“
Die Quelle ist die Gesamtausgabe bei Klostermann, Band 34.

Diese Vorlesung ist historisch hochbedeutend für die politische Verortung und Zuordnung von Heidegger seinerzeit. Auch dies macht eine ausführliche Bearbeitung und detailiertes Eingehen auf den Text nötig.
„Wir stehen vor der Erschütterung der Logik, die wir nicht etwa 1934 zu Zwecken einer beliebigen ,Gleichschaltung’ vornehmen, sondern an der wir seit zehn Jahren arbeiten und die auf einer Wandlung unseres Daseins selbst gründet, einer Wandlung, die die innerste Notwendigkeit unserer geschichtlichen Aufgabe bedeutet.“ (Seite 11)

Während Heidegger umittelbar zuvor (Seite 26) sich äußert über die zeitgenössische Forderung, ein “brauchbares Glied der Volksgemeinschaft [zu) werden", fährt Heidegger hier nun fort:
„Wir können dabei auf die Meinung kommen, ein Fragen, in dem der Mensch hinter sich selbst sieht, sei krankhaft, es sei jetzt vielmehr an der Zeit, der Reflexion sich zu entschlagen und zum Handeln zu kommen. Gewiß: Solches Fragen ist ein Hemmnis, es stört den Schlaf, und es geht nichts über einen gesunden Schlaf. [Starkes Trampeln] Was brauchen wir zu wissen und zu fragen, was der Mensch sei? Der Mensch ist ja ohnedies ganz mit Wissen beladen. Der Mensch ist gerade der, der weiß. Der Mensch ist Wisen – und er weißt nicht, was er selbst ist.“ (Seite 27)

So lautet die Überschrift von § 13 “,Wir sind das Volk’ kraft der Entscheidung“ (Seite 56)

Aufschlussreich ist die Differenzierung, die Heidegger zwischen “rassisch” und “rassig” vornimmt bzw. annimmt:
„Das Rassige verwirklicht einen bestimmten Rang, gibt bestimmte Gesetze, betrifft nicht in erster Linie die Leiblichkeit der Familie und Geschlechter. Rassisch im ersteren Sinne braucht noch lange nicht rassig zu sein, es kann vielmehr sehr unrassig sein.“ (Seite 65)

Fatal trotz allem der der radikale Voluntarismus und der Dezisionismus: Das “Einrücken”
“In der Entschlossenheit ist der Mensch vielmehr in das künftige Geschehen eingerückt. Die Entschlossenheit ist selbst ein Geschehnis, das, jenem Geschehen vorgreifend, das Geschehen ständig mit bestimmt.” (Seite 77)
Der Vokabel “Vorgriff” ist äußert obskur und dunkel. Was damit und mit Antizipation gemeint ist, erschließt sich zum Teil wohl mehr aus dem Reich der Theologie.

Heidegger: Dichtung ist ursprünglicher als Sprache:
“Um dieses zu begreifen, müssen die Deutschen, die heute so viel von Zucht [sic!] reden, lernen, was es heißt, das zu bewahren, was sie schon besitzen.“ (Seite 170)

Ihr lieben “68er”

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Ficken für den Führer
Ficken für die Revolution
Ficken für den Frieden.
Sex ist immer politisch.

Ihr könnt mich mal kreuzweise. Nur eure Liebe ist politisch.

Alles ist für Euch privat, so dass alles öffentlich da politisch ist.

Ihr wolltet immer nur besser als die Nazis sein.
Ihr wolltet bessere Nazis sein.
Ihr wolltet Nazis sein.

Ihr wart bei HJ & BDM und schwiegt,
Ihr wart in der SS und habt vergessen.
Ihr warft Eueren Eltern vor, den Krieg verloren zu haben.
Ihr wolltet Deutschland Euch mit Mao erobern.

Gegen die USA und die NATO
Deutscher Sonderweg
Blut & Boden via Öko
Mit Heidegger keine Technique

Ihr seid die Negation.
Entleert wie ZEN.
Entnervt Euch woanders.
Eure Nerven haben wir nicht mehr.

Ihr kennt kein “was”, nur ein “wie”
Wir sind euch egal.
Nur wie wir sind ist euch nicht egal.
Was seid Ihr eigentlich?

Wir sind euch zu privat.
Wir sind euch zu öffentlich.
Ihr versteht uns nur, wenn wir sind wie Ihr.
Ihr könnt uns nicht verstehen.

Ihr seid alt und dumm.
Ihr seid noch wahnhaft voll Größenwahnsinn.

Leistungsschutzrecht und das Kalkül zwischen Denken und Rechnen

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Aus Anlaß´des Podacst bei Netzpolitik mit Markus Beckedahl und Till Kreuzer:

Wenn das ominöse Leistungsschutzrecht tatsächlich so auch in Echt auf Sätze gestülpt werden würde können, könnten dann nicht Bürger Wörter und Sätze rechtlich in Vereinen genossenschaftlich bündeln in einen Pool und so Gegenwehr gegen Tendenzen zur Oligopolisierung leisten? Können sie dann nicht für gemeinfrei erklärt werden? Beim Kriterium für Schöpfungshöhe müsste zwischen Daten, Information und Wissen unterschieden werden. Wissen ist Information + Urteil. Hier besteht theoretischer Bedarf an Präzisierung, was erfasst werden kann.

Google kann nicht denken, sondern Google kann nur rechnen und kalkulieren. Dies sind in der Sprache gerade altgriechisch und auf Latein schon ziemlich verschiedene Dinge. Friedrich Kittler und Heidegger sind hier recht instruktive Lektüren für einen fruchtbaren Grund. Hubert Burda hat doch laut Danksagung wohl Bände “Musik und Mathematik” von Friedrich Kittler unterstützt, wie mir scheint. Was soll denn jetzt verlegerisch dieser intellektuelle “chaotic turn” bitte?

Eine Schöpfung kann doch eigentlich nur auf neues Denken gelten gemacht werden, auf Neues, auf Erfindung, auf Innovation, auf Forschung, auf neue Kunst. Wie kann man eigentlich auf etwas Schöpfung geltend machen, was morgen schon von gestern ist? Meinungen haben qua ihres Wesens keinen Bestand und formulierte Meinungen sind nicht dauerhaft in ihrem Wesen und könnten insofern gar kein schützenswertes Gut sein.

Etwas durch Berechnen zu schaffen ist keine Schöpfung, in dem man etwas denkt, etwas durchdenkt, einen Denkweg oder Rechenweg absolviert und gelöst hat, oder aus der Seele heraus etwas geschöpft. Die angebliche ähnlicht zwischen den Produkten von Denken und Erdachten und von Rechnen und Errechneten ist nur eine Analogie und faktisch eine Fiktion! Es gibt einen Unteschiede, der eine Scheidewand markiert.

Und hier geht es gleich weiter: Eine Analogie bedeutet keine Identität zweier Dinge, keine Gleichheit von Darstellungen, Vorgängen oder Sachverhalten. Es ist nur Ähnlichkeit. Kann der Geldwert von Ähnlichkeit höher sein als der reale Nutzwert von Ähnlichkeit und Verweisen? Wie soll das denn z.B. bei Metaphern und Allegorieren gehen? Sprache ist zuerst bildlich. Das ganze Altgriechische beruht auf einem Primat des Optischen. Sprache soll Erleuchtung und Vernunft bringen, nicht Dunkelheit. Und Recht soll Gerechtigkeit bringen. Man kann nicht Gesetze nutzen, um reaktionäre Strukturpolitik und rückwärtsgewandte Industriepolitik zu machen. Das ist eigentlich eine ziemliche Perversion Sozialer Marktwirtschaft und im Grunde schlichtweg ein unverschämt perfides Verdrehen klasischer und traditioneller ordoliberaler Programmtik. Und das durch FDP und die Union! Die Politik lässt sich dysfunktional instrumentalisieren. Inwiefern ist das bürgerlich? Beim Kohlebergbau ist man an auch nicht so zimperlich gewesen. Und das war wenigstnes eine Frage von nationaler Bedeutung.

Man erkläre denen ganzen Vorgang bitte! Von einer bürgerlichen Koalition ist Wettbewerbspolitik und Leistungswettbewerb zu erwarten und kein Statusschutzrecht im terminologischen Mantel eines “Leistungsschutzrechtes”. Das leidiges Geklüngel mit Interessenkalkül. Das ist Hintertür, List und Tücke.
Das ist die Härte. Aber es ist leider Härte in die falsche Richtung. Auf welches Tor wird hier gespielt? Das ist ein Eigentor! Das geht an den Bedürnfnissen von Bürgern und der Republik absolut vorbei. Das Vorhaben ist politisch und in der Sache nach klar verfehlt. Es gehört also beerdigt.

Wer kein Einsehen und kein Erbarmen hat und sich der Unvernunft hingibt, kann von mir auch nicht auf Erbarmen hoffen oder rechnen. Es gibt intellektuell keine Gnade für von Intellekt gänzlich befreite Sachverhalte. Für Stumpfsinn gibt es kein Pardon vom Scharfsinn. Unachtsam regierende Politik muss mit der Wachsamkeit auf Seiten des regierten Bürgers rechnen.

Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott (NT Johannes 1,1) Das ist die Urkunde. Es ist unkundig und verdorben, ja schändlich, auf die ursprüngliche Kunde, Sprache und Wort, Logos und Vernuft einen eingrenzende und das Denken und sprechen knechtenden Anspruch nach einem Leistungsschutz geltend zu machen. Das ist Anmaßung und sogar unchristlich und altmodisch formuliert eigentlich sowas wie ungehorsam gegen Gott. Es lästert bedeute Güter und entehrt sie. Die Vernunft wird gelästert und ihr widerfährt so keine Ehre, sondern Schande und Entweihung.

Man kann es halten wie man will, extrem bedenklich ist diese böse Aufblähen von Rechtsinstrumenten, das Recht in Unrecht und Schaden anstelle von Nutzen verkehren würde. Instrument heisst ja eigentlich Spielzeug und das ist ein ganz diabolisches Spiel, das da betrieben wird. Wo treibt uns das hin? Auf Wort und Sprache ansich, auf “logos”, darauf kann doch kein Urheber Anspruch erheben. Geschicklichkeit bei Werken, bei Handwerkund und Produkten von Herstellern, das kann geschützt werden. Aber ein Können im Denken ist ohne das ein Werk gegeben ist, ontologisch gar nicht in einem “Seinsmodus”, rechtlich, politisch, theologisch oder philosophisch protegiert zu werden. Das ist Humbug und ein Schildbürgerstreich par excellence. Es gibt kein Patent auf das Denken und auf das Formulieren. Geschaffene Substanzen können geschützt werden, aber Formen des Denkens nicht. Sinngehalte können nicht geschützt werden. Nur sinnlich erfahrbare Gehalte verdienen Schutz. Leistung meint Kraftaufwendung, meint nicht denken. Das ist wider alle Urteilskraft. Der Aufwand von Energie und die nützlichen Produkte können prämiert werden, unnützer Geldaufwand darf keine Protektion erfahren. Renditen und ihr Kalkül haben Markt und Wettbewerb zu unterliegen.

Ein Leistungsschutzrecht kann nicht auf Logos geltend gemacht werden. “Übersubjektive Strukturen der Sprache” (Habermas) sind ohne Eigentümer. Das sind quasi “Einbildungen ohne Eigentümer” (Robert Pfaller). Was soll der Unsinn?

Was soll diese faktische extensive, dieser Exzess an Analogien im Rechtswesen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass intelligente und gebildete Menschen wie nicht den Unterschied zwischen denken von Menschen und rechnen von Maschinen kennen. Aber die haben da wohl ihr eigenes Kalkül.

Kritik einiger Musikvideos Vol. 1: Blumfeld, Jay-Z in Monte Carlo, “Empire State of Mind

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Blumfeld – Diktatur des Angepassten:
Ist die Negation schon eine eigene Position oder nur eine abgeleitete Identität? Wann gab es denn einen starken Staat? Ist weniger konform zu sein als Leute mit weniger Kohle und Bildung wirklich mehr als Lifestyle? Eine seltsame Naturbezogenheit herrscht bei Jochen Diestelmeyer, dem Calvin aus Bad Salzuflen. Mit von Naturfabeln fiel hier gerade das Album “Verbotene Früchte” von 2006 auf. Da man sich trotzig weigert erwachsen zu werden in dieser Welt, bleibt es bei Peter Pan.

Jay-Z
Mindestens genau so religiös wie jenseits des Eden Bad Salzuflen, nur für Amerika selbstsam feudal bzw. Aristokratie des Protzens das Königreich Gottes bei Jay-Z. Das einstige Piratennest Monte Carlo als der Weisheit letzter Schluß? Das Casino ist natürlich ein schönes Symbolbild. Ansonsten wird hier nur wie früher auf der Straße oder wie im Kindergarten gespielt und vermessen gemessen. Ansonsten allerlei James Bond Zitate. Es ließe sich natürlich auch als eine Kolonialisierung alteuropäischer Belle Époque Größe durch das Ghetto lesen. Das Empire ist erobert? Das war November 2006. “Fachmenschen ohne Geist, Genußmenschen ohne Herz” (Max Weber).

Jay-Z / Alicia Keyes
Das Empire nach der Bankenkrise? Alicia Keyes kann zumindest singen und Klavier spielen. Mythos USA leitet zur Mimesis an. Mimesis als Kraft in der internationalen Politik betonte schon Hans Joachim Morgenthau. Bush junior hatte es lieber mit “Shock and Awe”, was zwischen der Praxis im alten Ägypten und antiker Tyrannei anzusiedeln wäre.

Kelis
Heute funktioniert nicht nur Kunst auf der Basis von Sinnestäuschung.

Essenz und Substanz: Substanzontologie der Gene verfehlt Funktion von Genen

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Können denn Daten eines “Genpool” von Juden nach der AUCH demographischen Katastrophe und Einschnitt, um eine nicht ungeläufige demographische Kategorien zu benutzen, die der Holocaust, d.h. der Mord an den Europäischen Juden, darstellt, noch überhaupt noch stimmen?
Wie sollte das nach millionenfacher Dezimierung noch repräsentativ sein?

Gene haben Funktionen, d.h. Gene sind keine Substanz! Diese Substanzontologie ist gefährlich.

Ohne politische Kommunikation ist alles nicht, aber ist Kommunikation alles?

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Der Joker verhext die Politik, verleitet zur Torheit, narrt die Wähler und macht Amtsträger zu Narren
Wozu gute Policy? Warum braucht es Verwaltung und Partei? Nicht die Politik zählt oder macht den Unterschied, nein “politische Kommunikation”! Gibt es Probleme mit der Politik, dann ist die Politik weder Schuld noch Ursache.

Kein Problem, frag den Guru
Wie ein Guru nennen die Experten für “politische Kommunikation” Instrumente, um die Politik besser zu verkaufen. Ist Konsum die Antwort? Instrument kommt aus dem Latein, im Altgriechischen meint es aber Spielzeug. So wird aus Politik ein Spiel um Kniffe und Listen.

Hat das Verteidigungsministerium nur ein Qualitätsproblem mit der Öffentlichkeitsarbeit?

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Keine Wehrpflicht mehr, dafür eine reine Berufsarmee, aber dafür auf mehr “Pop” setzen:

Der Sprecher hat leider beim Tonfall den Charme von dem graumelierten Typen bei BILD Online. Die Sprache von Herrn Bundesverteidigungsminister Dr. Freiherr von und zu Guttenberg ist bei weitem noch nicht “kanzlertauglich”. Denn ständigt ertönt: “dass man”? wer bitte? “dass man die Realitäten in Afghanistan…” (Guttenberg). Wo ist die persönliche Autorität in dieser “Diktatur des Man” (Heidegger)? Auch Erich Fromm kritisierte dieses Unwesen. Aktuell hat sich Benjamin von Stuckrad-Barre in seinem neuen Buch “Auch Deutsche unter den Opfern” zu diesem Sprachgebrauch von Angela Merkel geäußert.

Obskur ist der Text vin Sprecher ab einer Stelle: “Widerstandskämpfer des NS-Regimes”? Wurde das Texten ausgeschrieben und an externes Personal vergeben? Hier scheint ungefähr RTL Niveau am Werk zu sein.

Auffällig ist auch Minister Freiherr von und zu Guttenberg. Er scheint oft so überwältig von sich selbst und seiner schmissigen Gestik, dass er immer wieder die Augen schließen muss.

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