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Der Philosoph Heinrich Rombach darüber, was Chancengleichheit mit Thomas Hobbes zu tun hat: “Druck und Stoß”!
In seinem Werk “Strukturanthropologie” von 1987 zieht der deutsche Philosoph Heinrich Rombach, ein Schüler von Eugen Fink und Martin Heidegger, aufschlussreiche Verbindungslinien zwischen der “Gesellschaftsphilosophie” von Thomas Hobbes, der in seinem bekanntesten Buch “Leviathan” (1651) einen Mythos vom Naturzustand als etwas vom Prinzip vom “Krieg aller gegen alle” (lateinisch “bellum ominum contra omnes”) (zuerst in seinem Buch “De Cive” von 1642 erwähntes) konstituiertes und dem Begriff von Konzept der Chancengleichheit in der Gegenwart:
„So wie der Systemgedanke in der Physik die Reduktion aller Prozesse auf das Prinzip von Druck und Stoß verlangte, so verlangt der Systemgedanke in der Gesellschaftstheorie (das ist die Idee von Hobbes), alles auf das Prinzip des bellum omnium contra omnes zu stellen. Dieses bellum ist eben die gesellschaftliche Form des Prinzips von Druck und Stoß.“ (45)
„Und wenn unsere Bildungspolitiker und Sozialpolitiker heute noch unverzagt und unverzittert von ,Chancengleichheit’ sprechen, so sprechen sie darin lediglich das Prinzip des bellum omnium contra omnes aus, das nur dann allseitig wirkt, wenn jeder in diesem Kampf oder Wettstreit dieselben Voraussetzungen hat. Chancengleichheit ist ein Prinzip der systemanthropologischen Gesellschaftstheorie und muß sich dieser Herkunft bewußt sein.“
Das eingangs genannte Buch ist im Verlag Karl Alber erschienen.

