Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos
Das Hauptproblem des Westens ist, dass Freiheit vor allem als Aufhebung im Sinne von Beendigung von (alten) Beschränkung verstanden wird. Das bedeutet Entgrenzung, Aufhebung von Grenzen, die Auflösung von Grenzen. Und zwar mit der Folge: grenzloses Glück, grenzenlose Gier, grenzenlos Geld. Die natürlichen Beschränkungen des menschlichen Lebens, auch das Leid, sind verschwunden im Selbstbild. Grenzüberschreitung (Transgression) wurde teilweise zum Inbegriff von Freiheit. Die natürlichen Grenzen wurden weniger sichtbar. Brachte das Grenzenlose mehr Freiheit?


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Re: Wie der Westen Freiheit versteht … Alles wurde grenzlos « so-wi-blog
15. Februar 2011 um 11:51
Zu Freiheit und Selbstbestimmung gehört auch, selber Grenzen bzw. kollektiv gemeinsam Grenzen zu setzen, die dann alle betreffen. Einfach nur Grenzen aufheben und Beschränkungen von Freiheit verschwinden zu lassen, das reicht nicht aus. Grenzenlosigkeit ist z.B. bei Freude wunderbar.
edomblog
15. Februar 2011 um 22:39