"Das Politische anders denken"

Frühling der Bürgerlichkeit?

Tragödie Loveparade in Duisburg 2010: Eine teufliche Situation brachte den Tod und Tötungen. Es war ein Organisationsversagen!

mit einem Kommentar

Ein Punkt zur Loveparade: Tragisch ist, dass es hier keine rein technische Katastrophe wie bei anderen Unglücksfällen und Unfällen war. Die teuflische Situation brachte Menschen gegenseitig zu Tode. Die Situation schuf Schuld. Jetzt stiftet der Nachklang der entsetzlichen Geschehnisse Zorn und Schade. Es war multiples Organisationsversagen.

Nachtrag: Neu gebloggt die “Fortsetzung” am Montag Nachmittag: “Woher stammt das „multiple Organsiationsversagen“? Traumatisches Unglück bei der Loveparade sind mahnende Tote”

Ergänzung, zuerst am Montag um 11 Uhr als Kommentar, jetzt um 21 Uhr im Text:
Zu berücksichtigen ist, dass im Zuge des reformierten Verwaltungsaufbau in NRW die Stadt Duisburg sich eine solche die Veranstaltung sich selbst genehmigen konnte und keine Verwaltungsinstanz noch den „Daumen drauf“ hatte. Dieser mögliche Anteil wäre nochmal genau zu prüfen. Warum ist keine Bezirksregierung oder Regierungspräsidium noch zuständig? Warum ist nach dem neuen Modell der Bürgermeister ein Laie und „Chef“ der Verwaltung, aber kein qualifizierter Verwaltungsbeamter und Fachmann?

Ohne eigenen Direktor hat die Verwaltung keine Stimme gegen die Politik.

Vielleicht ist weniger die Frage der Schuld – Schuld im Sinne eines Geheimnisses aufzudecken – als das Rätsel des Ursachenbündels verständlich zu lösen. Die tragische Situation erscheint hermetisch undurchsichtig, was ein wenig zu einfachen und schnellen Deutungen animiert und anstachelt. Zudem existieren viele gute Deutungsmuster und aufgreifbare kritische Stimmen.

Die entscheidende Frage ist nicht, was lief schief oder warum lief es nicht korrekt, sondern wie hätte es konkret ablaufen müssen, damit nichts schief läuft, keine Gefahren bestehen und die Riskien beherrschbar sind.

Eine Antwort

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  1. Wenn Journalisten diese Loveparade organisiert hätten ……

    Stefan Niggemeier hat einen furiosen Text über die “Selbstgerechtigkeit” der Loveparade-Berichterstattung geschrieben. Ein paar differenzierende Ergänzungen…….

    CARTA

    2. August 2010 um 06:30


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